bewusste USER 

Man muss nicht die Größe eines  Unternehmens besitzen, um etwas ändern zu können. Jeder von uns ist gefragt, denn nur gemeinsam wird es möglich. Hier findest du praktische Tipps, deren Umsetzung dich im Alltag mit minimaler Mühe zu einem bewussten User machen.

 

Tipp 1 – Replace Plastic App

– Scanne mit dieser App deine Lieblingsprodukte und drücke auf „senden“. Das Unternehmen bekommt eine standardisierte Mail und wird angehalten, über die Verpackung nachzudenken.

LINK

 

 

 Tipp 2 – Werbung im Briefkasten

– Wenn du auf die Werbung in deinem Briefkasten verzichten kannst, dann druck dir ein Schild aus. Hier sind zwei Links.

Schlauer.de  oder  Smarticular

 

Tipp 3 -Mülltüten

– Versuche auf Mülltüten zu verzichten. Dein Mülleimer bleibt sauber, indem du alte Zeitungen oder Magazine zum Auskleiden verwendest. Solltest du diese nicht mehr haben, weil sich der ausgedruckte Sticker von Tipp 2 an deinem Kasten befindet, riskier mal einen Blick in die Papiertonne, da findet sich was Passendes.

Tipp 4 – Getränk für unterwegs

– Versuche eine Glaswasserflasche für unterwegs zu benutzen, die du in öffentlichen Gebäuden auffüllen kannst. Unser Trinkwasser in Deutschland ist von guter Qualität.

Auch PET Pfandflaschen werden geschreddert und nur in den seltensten Fällen wieder zu einer Flasche.

Downcycling

 

Tipp 5 – Einkaufsverpackungen

– Versuche bei deinen Einkäufen auf die Verpackung zu achten. Das ist oft nicht möglich oder sehr umständlich. Ein klares Zeichen für den Supermarkt könnt Ihr setzen, wenn Ihr unnötigen Verpackungsmüll direkt in den Trennbehältern des Marktes entsorgt.

 

 

 Tipp 6 – Transporttasche

– Jetzt muss der Einkauf nach Haus. Der Stoffbeutel sollte euer täglicher Begleiter sein. Er nimmt nicht viel Platz weg und vermeidet den Neukauf von Papier oder Kunststoffalternativen.

 

 

Tipp 7 – Kaffee!!!

We love it, we live it, we want it! BUT

– Wenn Take away, dann in einem Mehrwegbecher. Wenn es bei deinem Lieblingsbäcker Portionstütchen für 4g Zucker gibt und Plastik einen Klecks Milch einschließt, dann lohnt es sich schon mal an der Theke zu fragen, ob wir hier nicht gemeinsam eine bessere Lösung zur Veredlung unserer Lieblingsröstung finden. Wenn nicht, ruhig mal verzichten! 

Tipp 8 – Plastik-Verpackungsfrei Kochen

– Versuche einmal die Woche ein Gericht zu kochen, bei dem du bewusst auf verpackte Zutaten verzichtest. Das erscheint ersteinmal schwierig, macht aber total Spaß. So kommen wieder Gerichte auf unseren Tisch, die wir noch von unseren Großeltern kennen. Ein schöner Gemüseeintopf oder Kartoffelpuffer aka. Reibekuchen.

 

 

 

Tipp 9 – Fleischtag zelebrieren

– Wir können mit unserer Ernährung unseren Fußabdruck erheblich beeinflussen. Durchschnittlich werden in Deutschland ca. 60,2 kg Fleisch pro Kopf im Jahr konsumiert. Wenn ihr es schafft, 6 Tage der schnellen Versuchung zu widerstehen, kann man sich einmal in der Woche eine Belohnung gönnen und eine Fleischmahlzeit mit Freunden oder der Familie zelebrieren. So kann man den Konsum auf 14,3% reduzieren. Das ist dann ein Jahresdurchschnitt von unter 8,6 kg. Das ist verträglicher für das Klima, gut für die Gesundheit, gut für bessere Tierhaltung, weniger Transport … diese Liste ließe sich endlos fortführen.

 

Tipp 10 – Reisen & Travelling

– Die Möglichkeit zu haben unseren Planeten zu bereisen, andere Kulturen kennen zu lernen, eine andere Küche schätzen zu lernen und andere Traditionen besser zu verstehen sind ein wahnsinnig schönes Geschenk und jeder, der dieses Priveleg nutzen kann, sollte das auch tun. Reisen wieder als Genussmittel betrachten. Träumen, sich mit dem Reiseziel beschäftigen, die Landessprache erlernen und schließlich sich die Zeit nehmen eine Reise zu unternehmen. So kann sich jeder ein paar Jahre Urlaub verschaffen, denn eine Reise beginnt im Kopf. Billigflieger und schneller Tourismus machen dagegen gar nichts, außer ein schlechtes Klima und gestresste Heimkehrer, die mit Jetlag im Büro sitzen.

Tipp 11 – Transport & Logistik

 

– Mit einem örtlichen Fahrrad-Kurierdienst lässt sich oft nicht nur unnötiger Plastikmüll für die Versandverpackung sparen, sondern auch jede Menge CO2 und Stau. Hier werden hauptsächlich Kalorien verbrannt und eure bis zu 100 Kg schwere Ware kommt schnell durch die Stadt. Für Rostock findet ihr hier einen Link und hier ein Verzeichnis für die großen Städte.

 

Tipp 12 – Videokonferenz statt lange Wege

 

– Längst gehören Videokonferenzen zu unserem Alltag. Auf dem Weg unsere Büros zu digitalisieren und somit Einweg-Plastik für Aufbewarungen zu vermeiden, stellt sich konsequenter Weise die Sinnfrage, wenn die nächste Geschäftsreise ansteht. Mit Videokonferenzen kann die ein oder andere Fahrt sinnvoll vermieden werden. Wir reduzieren Reisezeiten, vermeiden Staus und umgehen unnötiges Terminmatching, um ein Treffen zu realisieren und bleiben dabei höchst flexibel. Bekannte Tools sind Skype, hier findet ihr zoom und blizz, um nur ein paar gängige Formate zu nennen.

Tipp 13 – Die Waschanleitung für Problemstücke

 

Stop! Micro Waste ist eine gemeinnützige Organisation, die jede Menge Know how zum richtigen Umgang mit synthetischer Kleidung parat hat. Tipp No. 1 ist, dass man kein Plastik an seine Haut lässt und synthetische Kleidung so gut es geht meidet. Durch richtiges Waschen der Kleidung, die wir schon im Schrank haben, lässt sich der Eintrag von Mikroplastik in unser Abwasser reduzieren und trägt somit zur Gesundheit der Ozeane bei. Hier geht es zu den 10 Tipps „TEN FOR THE OCEAN“

Danke an die Künstler

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