EIN PFANDBECHERSYSTEM FÜR ROSTOCK

Rostock braucht ein flächendeckendes System für Mehrwegbecher!

 

In Rostock werden Coffee-to-go und andere Getränke zum Mitnehmen noch viel zu häufig in wertvollen Kunststoff abgefüllt – der schon nach einer halben Stunde im nächsten Abfalleimer landet. Allein in Rostock fallen pro Jahr schätzungsweise 6,8 Mio Einwegbecher an; das sind ca. 90.000 kg Restmüll. Das wollen wir ändern!

2021 werden wir gemeinsam mit Rostocker Unternehmen ein Pfandbechersystem in Rostock etablieren. Mehrwegbecher sollen zur neuen Normalität werden.

Wir suchen Unternehmen und Einrichtungen, die auf Mehrweg umsteigen!

Sind Sie/ Seid ihr ein Café, ein Bistro, eine Kantine oder ein Ort, an dem es Kaffee, Cappuccino und Co. zum Mitnehmen gibt? Dann melden Sie sich bei uns. Wir halten Sie über die weiteren Schritte auf dem Laufenden.

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Unterstützen Sie uns in Erfahrung zu bringen, ob die Pfandbecher der Anbieter FairCup oder RECUP besser zu Rostocker Unternehmen passen.

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Pfandbecher-Rechner

Wussten Sie, dass sich der Umstieg auf Pfandbecher finanziell für sehr viele Unternehmen lohnt?

Sicher auch in Ihrem Unternehmen.
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Fragen & Antworten

Wie funktioniert so ein Pfandbechersystem eigentlich? Wie kann man mitmachen und was kostet das überhaupt?

In unseren FAQs finden Sie alle Informationen auf einen Blick.

Hintergrund

 

Die Rostocker Bürgerschaft hat den Oberbürgermeister mit Beschluss vom 06.03.2019 beauftragt, noch stärker auf die Vermeidung von Müll und Einwegplastik im öffentlichen Raum, bei öffentlichen Veranstaltungen und in städtischen Liegenschaften in Rostock hinzuwirken. Gemeinsam mit Rostocker Unternehmen und koordiniert vom Team Plastikfreie Stadt will Rostock 2021 ein Pfandbechersystem für Coffee-to-go-Mehrwegbecher etablieren.

Getragen wird das Vorhaben von

  • Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau Holger Matthäus
  • Amt für Umwelt und Klimaschutz Rostock
  • Industrie- und Handelskammer zu Rostock
  • Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
  • Verbraucherzentrale M-V
  • Initiative Plastikfreie Stadt

„In der Vergangenheit hat die Stadtverwaltung bereits zahlreiche Maßnahmen und Aktionen durchgeführt, um das Rostocker Müllaufkommen zu reduzieren. Als Stadtverwaltung allein ist diese Aufgabe aber nicht zu lösen. Umweltbewusstsein muss sich entwickeln und gelebt werden. Darum sind wir auf Initiativen aus der Stadtgesellschaft angewiesen und sehr dankbar dafür. Ich rufe die Unternehmer unserer Stadt auf, sich an der Aktion zu beteiligen und ihren Beitrag zur Vermeidung von Einwegplastik und für mehr Sauberkeit in der Stadt zu leisten.“

 Holger Matthäus, Umweltsenator Rostock